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Wissen · Rotlicht

Was ist Rotlicht? Rot und Nahinfrarot einfach erklärt

Aktualisiert am

Rotlichttherapie nutzt rotes Licht um 660 nm und Nahinfrarot um 850 nm aus LEDs. Anders als die klassische Wärmelampe arbeitet sie kaum mit Wärme, sondern mit Licht, das von den Zellen aufgenommen wird.

Rotlichttherapie mit einer Helsi™ Rotlichtlampe nach dem Training

Kurz gesagt

Rotlichttherapie (Photobiomodulation) bestrahlt die Haut mit rotem Licht (600–660 nm) und Nahinfrarot (800–850 nm). Die Helsi™ Rotlichtlampen nutzen dafür flimmerfreie 5-W-LEDs, je zur Hälfte rot und nahinfrarot. Als Faustregel gelten etwa 10 Minuten bei 20 cm Abstand, idealerweise täglich.

Rotlicht
660 nm
Nahinfrarot
850 nm
Faustregel
10 Min. bei 20 cm
Lampen
Go bis Max

Was sind Rotlicht und Nahinfrarot?

Das für uns sichtbare Licht reicht von etwa 380 bis 780 nm. Am langwelligen Ende liegt rotes Licht mit rund 650 bis 780 nm. Direkt daneben beginnt Infrarot. Für Therapie und Wellness ist vor allem der Bereich von 780 bis 1.400 nm wichtig, das Nahinfrarot.

Rotes Licht sehen Sie, Nahinfrarot nicht. Die Helsi™ Rotlichtlampen kombinieren beides: Rot mit Spitze bei 660 nm für die Hautebene, Nahinfrarot mit Spitze bei 850 nm für tieferes Gewebe.

Sichtbares LichtNahinfrarot (unsichtbar)380 nm780 nm1.400 nmRot · 660 nmNIR · 850 nmHautUnterhautGewebeRot: HautebeneNahinfrarot: tieferes Gewebe
Sichtbares Licht (380–780 nm) und Nahinfrarot (780–1.400 nm). Helsi™ LEDs: Rot mit Spitze bei 660 nm, Nahinfrarot mit Spitze bei 850 nm.

Rotlichttherapie ist nicht die klassische Rotlichtlampe

Die klassische Rotlichtlampe ist eine Glühlampe mit Filter. Sie gibt vor allem Wärme ab, die Blutgefäße weitet und die Durchblutung anregt. Wer sie zu nah oder zu lange nutzt, riskiert Verbrennungen.

LED-Rotlichttherapie arbeitet dagegen kaum mit Wärme. Sie setzt auf Licht bestimmter Wellenlängen, das bis in die Zellen gelangt. LEDs lassen sich in Flächen anordnen, sodass große Körperbereiche auf einmal bestrahlt werden können, und brauchen keine Sicherheitsvorkehrungen wie medizinische Laser.

Was passiert in der Zelle?

Rotes und nahinfrarotes Licht dringt in das Gewebe ein. Vor allem die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, reagieren darauf. Sie stellen den Energieträger ATP her. Studien untersuchen, ob Licht dieser Wellenlängen die ATP-Produktion beeinflusst. Dieser Vorgang heißt Photobiomodulation.

Wofür Menschen Rotlicht nutzen und was Studien untersuchen

Rotlichttherapie ist gut erforscht. Die folgenden Bereiche sind Gegenstand von Studien, die Helsi™ auf seinen Seiten verlinkt. Sie beschreiben Forschung, keine Heilversprechen für ein bestimmtes Gerät.

  • Regeneration nach dem Sport: Studien untersuchen Muskelkater, Ermüdung und Erholung nach Belastung.
  • Leistung: untersucht wurden unter anderem Kraft, Ausdauer und Zeit bis zur Erschöpfung.
  • Schlaf: eine Studie untersuchte Rotlicht am Abend und die Schlafqualität bei Sportlerinnen. Viele nutzen das warme, gedämpfte Licht als Abendroutine.
  • Haut: untersucht wird die Kollagenbildung, die mit feinen Linien in Verbindung gebracht wird.

Anwendung: Abstand, Dauer und Häufigkeit

Wie lange und wie oft Sie Rotlicht nutzen, hängt vom Ziel, vom Körperbereich und davon ab, wie Ihre Haut reagiert. Die Haut sollte frei von Kleidung und Make-up sein.

Als Faustregel für ein leistungsstarkes Gerät gilt: Bei 20 cm Abstand und einer Intensität über 100 mW/cm² nehmen die Zellen etwa 6 Joule pro Minute auf. Bei rund 60 Joule als Obergrenze ergibt das etwa 10 Minuten. Mit mehr Abstand verlängert sich die Dauer.

  • Regelmäßig: ideal täglich. Bis zu dreimal am Tag ist möglich, mit einigen Stunden Pause dazwischen.
  • Routine: planen Sie Rotlicht als festen Termin über mehrere Wochen ein, nicht als einmalige Anwendung.
  • Nach der Anwendung kann die Haut leicht gerötet und warm sein. Dann Dauer verkürzen oder Abstand vergrößern.

Sicherheit

Richtig angewendet ist Rotlichttherapie sehr sicher. Drei Punkte sollten Sie beachten:

  • Augen: bei unangenehmer Helligkeit eine Schutzbrille tragen. Die Helsi™ Rotlichtlampen werden mit Schutzbrille geliefert.
  • Haut: nur gesunde oder leicht gereizte Haut bestrahlen. Bei Ausschlag oder Hautveränderungen vorher ärztlich abklären.
  • Medikamente: manche Wirkstoffe machen die Haut lichtempfindlicher (zum Beispiel einige Antibiotika und Aknemittel). Im Zweifel vorher ärztlich beraten lassen.

Welche Lampe passt zu Ihnen?

Die fünf Helsi™ Rotlichtlampen unterscheiden sich vor allem in der Fläche. Die Grafik zeigt sie maßstabsgetreu nebeneinander, mit den Maßen aus den Datenblättern.

Go15 × 10Mini27 × 23Plus91 × 30Pro180 × 30Max180 × 60175 cm
Maßstabsgetreu nach Datenblatt (Höhe × Breite in cm), neben einer 175 cm großen Person.

Helsi™ Rotlichtlampen im Überblick

Von der tragbaren Go bis zur Max für den ganzen Körper. Für das Gesicht gibt es die Helsi™ LED-Gesichtsmaske.

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