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Wissen · Rotlicht

Was ist Rotlichttherapie? Rotlicht und Nahinfrarotlicht einfach erklärt

Aktualisiert am

Rotlichttherapie – auch Photobiomodulation genannt – nutzt sichtbares rotes Licht und für das Auge unsichtbares Nahinfrarotlicht in bestimmten Wellenlängenbereichen, um die Zellen der Haut und des darunterliegenden Gewebes zu erreichen. Die Idee dahinter: Licht in diesen Wellenlängen wird von den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ unserer Zellen – aufgenommen und kann deren Energieproduktion unterstützen.

Rotlichttherapie mit einer Helsi™ Rotlichtlampe nach dem Training

Kurz gesagt

Rotlichttherapie (Photobiomodulation) nutzt rotes Licht (600–660 nm) und Nahinfrarot (800–850 nm). Die Helsi™ Rotlichtlampen arbeiten dafür mit 5-W-LEDs, je zur Hälfte rot und nahinfrarot. Als Richtwert gelten 10–15 Minuten bei etwa 30–40 cm Abstand, täglich oder jeden zweiten Tag.

Rotlicht
600–660 nm
Nahinfrarot
800–850 nm
Faustregel
10–15 Min. bei 30–40 cm
Lampen
Go bis Max

Wie funktioniert Rotlichttherapie?

Helsi™ Rotlichtlampen arbeiten mit zwei Wellenlängenbereichen: rotem Licht zwischen 600 und 660 Nanometern sowie Nahinfrarotlicht zwischen 800 und 850 Nanometern. Beide Bereiche wurden gewählt, weil sie besonders effizient in die Haut eindringen.

Das für uns sichtbare Licht reicht von etwa 380 bis 780 nm. Direkt daneben beginnt das Infrarot.

RotlichtNahinfrarotlicht
SichtbarkeitFür das Auge sichtbarUnsichtbar
Wellenlänge600–660 nm800–850 nm
EindringtiefeEher oberflächennahTiefer ins Gewebe
Sichtbares LichtNahinfrarot (unsichtbar)380 nm780 nm1.400 nmRot · 600–660 nmNIR · 800–850 nmHautUnterhautGewebeRot: HautebeneNahinfrarot: tieferes Gewebe
Sichtbares Licht (380–780 nm) und Nahinfrarot (780–1.400 nm). Helsi™ LEDs: Rot 600–660 nm (Spitze bei 660 nm), Nahinfrarot 800–850 nm (Spitze bei 850 nm).

Was passiert in der Zelle?

In der Haut werden beide Bereiche von einem Enzym namens Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien aufgenommen. Dieser Prozess kann die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat) unterstützen – dem Molekül, das Zellen als unmittelbare Energiequelle nutzen.

In der Folge werden weitere zelluläre Signalprozesse angestoßen, etwa die Freisetzung von Stickstoffmonoxid, das eine Rolle bei der Durchblutung spielt.

  1. 1

    Licht

    Rotes (600–660 nm) und Nahinfrarotlicht (800–850 nm) erreichen die Haut und das Gewebe darunter.

  2. 2

    Mitochondrien

    Die „Kraftwerke“ der Zellen nehmen das Licht auf.

  3. 3

    Cytochrom-c-Oxidase

    Dieses Enzym in den Mitochondrien nimmt die Wellenlängen auf.

  4. 4

    ATP

    Der Energieträger der Zelle: Seine Produktion kann unterstützt werden.

  5. 5

    Stickstoffmonoxid

    Weitere Signalprozesse werden angestoßen, zum Beispiel für die Durchblutung.

Vereinfacht: Was nach der Aufnahme von Rot- und Nahinfrarotlicht in der Zelle untersucht wird.

Rotlichttherapie ist nicht die klassische Wärmelampe

Die klassische Wärmelampe, im Alltag oft „Rotlichtlampe“ genannt, ist eine Glühlampe mit Filter. Sie gibt vor allem Wärme ab, die Blutgefäße weitet und die Durchblutung anregt. Wer sie zu nah oder zu lange nutzt, riskiert Verbrennungen.

LED-Rotlichttherapie arbeitet dagegen kaum mit Wärme. Sie setzt auf Licht bestimmter Wellenlängen, das bis in die Zellen gelangt. LEDs lassen sich in Flächen anordnen, sodass große Körperbereiche auf einmal bestrahlt werden können.

Anders als UV-Licht enthält LED-Rotlicht keine UV-Strahlung. Genau das unterscheidet Rotlichttherapie von der Sonnenexposition oder dem Solarium.

Woher kommt die Rotlichttherapie?

Die moderne Rotlichttherapie hat ihren Ursprung überraschenderweise im Weltraum.

  1. 1990er

    LED-Licht für Pflanzen

    In den 1990er-Jahren experimentierte die NASA mit LED-Leuchten, um das Pflanzenwachstum auf Raumstationen zu fördern.

  2. Beobachtung

    Dieselben Wellenlängen, andere Zellen

    Dabei stellten Forscherinnen und Forscher fest, dass die gleichen Wellenlängen auch die Zellaktivität von Astronautinnen und Astronauten in der Schwerelosigkeit positiv beeinflussen konnten.

  3. Danach

    Wellness- und Forschungsrichtung

    Aus dieser Beobachtung entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten eine eigenständige Wellness- und Forschungsrichtung.

  4. Heute

    Kompakte Geräte für zuhause

    Heute mündet sie in kompakten Geräten für den Hausgebrauch – von kleinen tragbaren Panels bis zu großformatigen Ganzkörper-Türmen.

Wofür wird Rotlichttherapie genutzt?

  • Hautbild und Ausstrahlung: Viele Anwenderinnen und Anwender integrieren Rotlicht in ihre Beauty- und Pflegeroutine, um das Hautbild zu unterstützen.
  • Erholung nach dem Training: Nach körperlicher Belastung wird Rotlicht häufig zur Unterstützung der Regeneration größerer oder kleinerer Muskelgruppen eingesetzt – je nach Gerätegröße.
  • Energie und Wachwerden: Eine kurze Sitzung am Morgen wird von vielen als aktivierender Impuls für den Tag beschrieben.
  • Abendliche Routine: Ebenso wird Rotlicht am Abend genutzt, um nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.
  • Kombination mit anderen Modalitäten: In der Helsi™ One Sauna ist Rotlichttherapie direkt mit Infrarotwärme kombiniert – zwei Anwendungen in einer Routine.
Frau in Strickjacke auf einem hellen Sofa trägt die leuchtende Helsi™ LED-Gesichtsmaske und hält eine Tasse in den Händen
Rotlichtlampe mit leuchtenden LEDs auf einem Holz-Nachttisch neben einem Bett, davor ein Buch und ein Glas Wasser, in einem abgedunkelten Raum

Vorteile von Rotlichttherapie: Was die Forschung zeigt

Photobiomodulation – der wissenschaftliche Begriff für Rotlicht- und Nahinfrarottherapie – gehört zu den am häufigsten untersuchten Lichttherapie-Ansätzen. Die Studienlage ist je nach Anwendungsbereich unterschiedlich weit fortgeschritten.

Die folgenden Punkte fassen zusammen, in welchen Bereichen Rotlicht am häufigsten erforscht wird.

  • Hautgesundheit und Hautbild

    Die von den Mitochondrien aufgenommene Lichtenergie steht im Zusammenhang mit einer angeregten Fibroblasten-Aktivität – jenen Zellen, die maßgeblich an der Kollagen- und Elastinproduktion beteiligt sind. In der Hautforschung wird dieser Mechanismus häufig mit einem gleichmäßigeren Hautbild und einer sichtbar gepflegteren Hauttextur in Verbindung gebracht.

  • Muskelregeneration nach dem Training

    Die unterstützte ATP-Produktion in den Zellen wird in der Sportwissenschaft als möglicher Faktor für eine schnellere Erholung nach körperlicher Belastung diskutiert. Einige Untersuchungen deuten auf ein reduziertes subjektives Muskelkater-Empfinden bei regelmäßiger Anwendung hin, wobei Studiendesign und Wellenlänge die Ergebnisse deutlich beeinflussen.

  • Beweglichkeit und Bewegungsapparat

    Manche Anwenderinnen und Anwender integrieren Rotlicht als ergänzenden Baustein in ihre Routine rund um Beweglichkeit und Bewegung. Dabei gilt wie überall: Rotlicht ist eine Ergänzung und ersetzt keine ärztliche Beratung.

  • Schlafqualität und Abendroutine

    Anders als blaues Bildschirmlicht unterdrückt rotes Licht die körpereigene Melatoninproduktion kaum. Das macht eine abendliche Anwendung – im Gegensatz zu klassischem Bildschirmlicht – zu einer schlaffreundlicheren Lichtquelle, die viele Anwenderinnen und Anwender bewusst in ihre Abendroutine einbauen.

Keine dieser Studien verwendete Helsi™-Geräte.

Helsi™ Produkte sind nicht dafür konzipiert, Krankheiten zu diagnostizieren, zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Die hier zusammengefassten Studien beschreiben Forschung, keine medizinischen Versprechen für ein bestimmtes Gerät.

Welche Helsi™ Rotlichtlampe passt zu Ihnen?

Die Helsi™ Rotlicht-Reihe deckt fünf Stufen ab, die sich vor allem in Anwendungsfläche und Leistung unterscheiden. Alle Modelle arbeiten mit denselben Wellenlängen – der Unterschied liegt in Fläche, Leistung und Einsatzbereich.

  • Helsi™ Go: Die kompakte, tragbare Einstiegslösung für unterwegs und Einsteiger.
  • Helsi™ Mini: Eignet sich als erstes eigenes Gerät für zuhause und gezielte Anwendungen.
  • Helsi™ Plus: Deckt größere Muskelgruppen und Halbkörperanwendungen ab.
  • Helsi™ Pro: Ist auf Ganzkörperanwendungen ausgelegt und richtet sich an ambitionierte Nutzerinnen und Nutzer.
  • Helsi™ Max: Bietet die größte Fläche und höchste Leistung für maximale Abdeckung.
Go15 × 10Mini27 × 23Plus91 × 30Pro180 × 30Max180 × 60175 cm
Maßstabsgetreu nach Datenblatt (Höhe × Breite in cm), neben einer 175 cm großen Person.

Pulsierung von Rotlicht: Wie funktioniert es und bringt es mir etwas?

Manche Helsi™ Rotlichtlampen bieten neben der kontinuierlichen Lichtabgabe zusätzlich einen Pulsmodus. Dabei wird das Licht nicht durchgehend, sondern in sehr schnellen, regelmäßigen Intervallen abgegeben – für das Auge wirkt dies wie ein gleichmäßiges Leuchten, technisch handelt es sich jedoch um ein rasches An- und Ausschalten in einstellbarer Frequenz.

Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese intervallartige Abgabe die Aufnahme des Lichts in tieferen Gewebeschichten auf andere Weise anregen kann als eine dauerhafte Bestrahlung.

Wenn Sie eine tiefere Eindringung des Lichts wünschen, kann die Pulsierungsfunktion eine Option sein.

Mit Ausnahme der Helsi™ Go kommt jedes Helsi™ Rotlichtgerät mit einer Pulsierungsfunktion von 1–20 Hz.

  • Kontinuierlichdas Licht leuchtet durchgehend
  • Pulsmodusrasches An und Aus in einstellbarer Frequenz, 1–20 Hz
  • Zeit →
Schematisch: kontinuierliches Licht und Pulsmodus. Bei den Helsi™ Rotlichtlampen (außer der Go) ist der Puls auf 1–20 Hz einstellbar; die Wellenlängen bleiben gleich.

So integrieren Sie Rotlichttherapie in Ihren Alltag

Die Haut sollte frei von Kleidung und Make-up sein. Nach der Anwendung kann sie leicht gerötet und warm sein; dann verkürzen Sie die Dauer oder vergrößern den Abstand.

Sitzungsdauer
10–15 Min.
Üblicher Richtwert, abhängig von der Entfernung
Abstand zum Gerät
ca. 30–40 cm
Ergibt eine ideale Nutzungsdauer von 10–15 Minuten
Häufigkeit
Täglich
Oder jeden zweiten Tag, bei den meisten üblich
Schutzbrille
Mitgeliefert
Beim Blick in Richtung der LEDs tragen
Zeitpunkt
Flexibel
Morgens oder abends, je nach persönlicher Präferenz

Sicherheit und worauf Sie achten sollten

Rotlichttherapie gilt für die meisten Menschen als gut verträglich. Bei Einnahme photosensibilisierender Medikamente oder bestehenden Hauterkrankungen empfehlen wir, vor der Anwendung Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin zu halten.

Die mitgelieferte Schutzbrille sollte bei direktem Blick in Richtung der LEDs verwendet werden. Wie bei jeder neuen Anwendung gilt: mit kürzeren Sitzungen beginnen und die Dauer schrittweise steigern.

  • Augen: Bei direktem Blick in Richtung der LEDs oder bei unangenehmer Helligkeit eine Schutzbrille tragen. Die Helsi™ Rotlichtlampen werden mit Schutzbrille geliefert.
  • Haut: Nur gesunde oder leicht gereizte Haut bestrahlen. Bei Ausschlag oder Hautveränderungen vorher ärztlich abklären.
  • Medikamente: Manche Wirkstoffe machen die Haut lichtempfindlicher (zum Beispiel einige Antibiotika und Aknemittel). Im Zweifel vorher ärztlich beraten lassen.

Entdecken Sie die Helsi™ Rotlicht-Reihe

Von der Helsi™ Go bis zur Helsi™ Max – finden Sie die passende Größe für Ihre Routine.

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Stimmen

Was Anwenderinnen und Anwender sagen

  • Robin Koch
    Helsi™ Partner

    „Als Profifußballspieler ist mein Körper sehr oft intensiven Belastungen ausgesetzt. Rotlicht nach dem Training ist fester Teil meiner Routine. Ich bin froh, dass Helsi™ mich von nun an während meiner Karriere unterstützt.“

    Robin KochFußballprofi & deutscher NationalmannschaftsspielerÜber Helsi™ Rotlicht →
  • Google-Bewertung

    „Super Verarbeitung und extrem sympathisches Team, dass auf alle Rückfragen super kompetent reagiert. Helsi Pro is the way to go! Super Panel, extrem gute Leistung, Lüftung angenehm leise.“

    Andreas SannemannGoogle-BewertungÜber Helsi™ Pro →
  • Google-Bewertung

    „Ich nutze das Aurora Rotlichtpanel nun schon knapp 8 Wochen und bin sehr zufrieden. Ich möchte das Gerät nicht mehr missen.“

    Dr. Martin KrowickiGoogle-Bewertung

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Helsi™ Produkte sind nicht dafür konzipiert, Krankheiten zu diagnostizieren, zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Alle Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Vorerkrankungen sprechen Sie bitte vor der Anwendung mit einem Arzt oder einer Ärztin.